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Hello, Neat post.
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    Way cool! Some extremely



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Mango Time !!!!

Yeah .. hier sind sie schon Reif!!! Also zum Lunch: frischer Mango-Saft, Kartoffel-Puerree mit Knoblauch-Garnelen und Obstsalat aus Mango ... Hmmmmmmmmmmmmmmmm Den Vormittag habe ich mit dem Schreiben der vorherigen Berichte in mein Notebook verbracht (per USB Stick in Port Blair eingegeben) und danach habe ich gelesen: M.M. Kaye: Tod auf den Andamanen Ich lese eigentlich keine Krimis, aber dieser spielt auf Ross Island und am Mount Harriett, wo ich doch vorgestern war, zur Zeit der Briten hier ... das interessiert mich natuerlich im Moment. Heinrich Harrer: Die letzten Fuenfhundert Expedition zu den Zwergvoelkern auf den Andamanen Hat jenamnd noch die Erstausgabe der Zeitschrift GEO aus den Siebzigern ?? Dort ist ein Andamaner auf dem Titelbild und ein Bericht darueber .... (ich suche noch, wo in meiner Wohnung sich mein Exemplar befinden koennte!!) -------- Dann kutschieren mich meine Beiden nach Diglipur .. etwa eine halbe Stunde entfernt ... Powershopping :-)) ... nein ... im Ernst ... ich erstehe eine schoene, hoffentlich stabile Reisetasche fuer 6 Euro ... damit ich auf dem Rueckflug ein 2. Gepaeckstueck mit Souvenirs einchecken kann ... Beruehmt ist der Gemuesemarkt von Diglipur ... hier im Norden werden alle erdenklichen Gemuese fuer die Inseln angebaut ... spaeter stelle ich fest, dass meine Beiden dort heftig zugeschlagen haben, bei der Trennung in Port Blair fehlt ein Blumenkohl :-)))
29.2.12 13:20


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Das Öko-Hotel: Pristine Beach Resort

Member DARTED – Diglipur Associationfor Rural Tourismn & Ecological Development !! Whow .. DAS klingt gut, oder ??? Ich bin in Kalipur gelandet ... das ist praktisch das Ende der Strasse in den Norden. Ich glaube, ich bin die erste Touristin, die hier mit einem Voucher auftaucht ... kicher ... er wird von allen Seiten begutachtet und dann wird aufgeregt telefoniert ... Man drückt mir den Höhrer in die Hand ... es ist ein Alex aus Port Blair, der mir versichert: es ist alles in Ordnung ... wie schön. Ausser mir sitzen hier noch ein paar Rucksack-Touristen und „Traveller“ aus Italien und Frankreich rum ... sie unterhalten sich über eine Korallen-Schnorchel-Tour morgen. Ich bekomme ein ‚Deluxe-Cottage’, ganz neu, pieksauber, MIT Klimaanlage (obwohl mich Ikarus 2 x darauf hingewiesen hat, dass es keine Klimaanlage gibt) und mit einem sensationellen Badezimmer ... ich glaube das sind die bestverfugten Kacheln in ganz Indien, erstaunlich. Das Abendessen ist lecker ... es gibt ganz tolles Kartoffelpüree !!!! Die Bedienung kommt aus Nepal !!! Diana und ich hatten in Madras schon 2 Maedels aus Sikkim als Bedienung, todunglueck die 2 ... sie koennen im Mai zurueck nach Hause ... denen ist es hier viel zu heiss ... Ich schlafe prima, werde aber ziemlich unsanft von laut glucksenden Truthaehnen geweckt!!! Na, DAS ist vielleicht ein Geraeusch! Ich schaue mir die Anlage auf dem Weg zum Frühstück erst einmal an ... Palmen über Üalmen, dazwischen Papaya, Hibiskus und die ganze Pracht der Tropen. Ich bestelle Coffee, Cold Milk, Porridge, Fruit Salat, frischen Saft und Cheese- Sandwich ... kurze Zeit später kommt die Bedingung noch mal ... Cow-Milk ??? Ich nicke verwundert ... kurze Zeit später kommt der Besitzer (der nette ältere Herr, der meinen Voucher gestern ehrfürchtig betrachtete) und meine sorgenvoll: wir müssen die Milch aber erhitzen .. frische Kuhmilch ist nicht gut ... Ja, so geht das einer Supermarkt gewohnten Touristin im Öko-Hotel in Indien  So, man schlägt mir als Programm für heute vor: eine Speedbootfahrt auf eine kleine Insel mit schönem Strand = 3.000 Rupees oder der lohnende Besuch eines Schlamm-Vulkans ... Danke, nein ... ich schaue mir lieber heute Nachmittag mal das Kaff Diglipur an ....
29.2.12 13:10


Der Schlamm-Vulkan von Baratang

Ich hatte mir schon so etwas gedacht ... auf meinem Programm standen 3 Sightseeing-Attraktionen ... eine Höhle ...die wurde mir gestrichen wg der Weigerung früh loszufahren ... (ich hasse Höhlen!!) … sie hätte heute sowieso geschlossen .. meint mein Guide .... Punkt 2 … eine Bootsfahrt in den Mangroven ... gaaanz schlecht ... da lauern die schlimmsten Kamikaze Moskitos überhaupt ... habe da so meine Erfahrungen .... aber Punkt 3 ... der Schlamm-Vulkan ... die Beiden schauen irritiert und machen sich mit mir auf den Weg ... einen km in die Botanik, Hügel aufwärts, pralle Sonne, Mittagshitze ... ob das so die gute Idee war ??? Dann biegen wir ab, ein enger Pfad, 3 x grosse Schilder in englisch über die Geologie von Schlamm-Vulkanen ... dann kommt eine Tafel, die die Gefahrenzone 1 – heavy risk – anzeigt ... und dann kommt der Vulkan: ein kleiner Zaun, etwa 10 m im Quadra ,,, die heavy risk Zone 1 ... darinne 2 kniehohe Matschhügel (in der Sonne getrocknet) ... darauf oben je ein Tümpel in Teetassen-Grösse ... gefüllt mit schlammiger Brühe ... und alle paar Minuten sagt einer von beiden: blubb !!!! Und das mir, die ich vor einem halben Jahr 1 Woche im Yellowstone Park verbracht habe  Jetzt sind es nur noch 179 km bis Diglipur ... und eine weitere Autofähre ... nach Middle Andaman Island ... dort gibt es ein zweites Jarawa Reservat .. aber ohne Convoy. Die Strasse bildet die Grenze, alles nach Westen ist Reservat und alles nach Osten ist Siedlungsgebit der Inder ... Zur letzten Insel - North Andaman -führt dann eine neue Brücke .... immer wieder kleine Dörfer, gerodete Felder zwischen dem Urwald, Wasserbüffelö, Ziegen, Kühe, Hühner, eine lange Strecke fahren wir am Meer entlang mit herrlichem Blick auf die Küste. Wir kommen bei Anbruch der Dunkelheit gegen 17.45 h im Hotel an ... hier geht die Sonne extra früh auf und extra früh unter ... in Indien gibt es nur eine einzige Zeitzone ... und wir sind ganz im Osten ...
29.2.12 13:06


Der Polizei-Convoy

Vor uns fährt ein Bus mit dem Aufkleber: Dont kiss me  Wir sind jetzt etwa 50 km nördlich von Port Blair auf derr ATR Andaman Trunk Road ... bis hierher ist die Insel Süd-Andaman sehr dicht besiedelt ... das hört jetzt schlagartig auf, wir kommen zum Jirkatang Check Post ... ich muss aussteigen, mein Permit wird von der Polizei akribisch geprüft, die Nummer in einem Journal niedergelegt ... ich kann erkennen, dass gestern ein Tscheche und ein Slowake hier waren . Jetzt heisst es warten, bis sich der Schlagbaum öffnet ... 4 mal am Tag fährt von hier ein Convoy nach Norden ... um 06.00 / 09.00 / 12.00 / 14.30 h (aha, deshalb so früh los, die wollten den 1. Convoy erreichen ..) Ich nutze die Wartezeit für den Restroom und einen Tee vom Strassenrand .. endlich !! Das gab es in ganz Süd-Indien nicht ... Inzwischen haben sich 12 Autos, 2 Busse und 3 LKWs eingefunden .. eine Lautsprecher-Durchsage und es geht los ... vorne und hinten je ein Polizei-Jeep, Geweher im Anschlag ... Dazwischen fahren 2 Polizei-Mopeds ... immer schauen, das niemand ein Foto macht oder etwas aus dem Auto wirft ... Am Check Post gab es mehrere Anschlagtafeln mit genauen Anweisungen ... habs fotografiert ... Zuwiederhandlung = viele Jahre Gefängnis!!! Also ich finde Convoy fahren viel spannender als Badeurlaub auf z.B. Havelock Island hier ... ich habe noch nicht einmal einen Badeanzug dabei !!! Ausserdem ist es nicht mein erster indischer Convoy ... 1985 auf der Überlandfahrt von Srinagar nach Leh gab es Militär-Convoy an der pakistanischen Demarkationslinie ... Mein Fahrer findet den Convoy gar nicht spannend .. 40 km mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h ... sticktes Überholverbot ... er ist sichtlich genervt! Der Höhepunkt der Fahrt: der Gegenkonvoy nach 20 km. Der Dschungel hier ist überwältigend, ich nehme an, es ist noch echter Primär-Urwald ... das ändert sich dann schlagartig, als wir aus dem Reservat herauskommen ... wir stehen an einer Jetty ... und warten auf eine kleine Autofähre die uns über die Middlestrait auf die Insel Baratang bringt .... hier leigen dan Unmengen von Baumstämmen am Wegesrand und warten auf den Abtransport. Aber die Landschaft ist immer noch herrlich, hügelig, grün in allen Varianten .. ich sehe ganz oft wilde Orchideen an den Bäumen ..
29.2.12 13:01


Verständigung .... schwierig

Tja ... ich verstehe den Fahrer gut, sein Englisch ist prima .. bis mir auffällt – er versteht mich nicht ... das, was er mir antwortet, hat aber auch gar nichts mit dem zu tun, was ich wissen will .... Den Guide verstehe ich überhaupt nicht ... vielleicht würde es helfen, wenn er mal die Betelnüsse aus dem Mund nehmen würde ... aber das ist wohl zuviel verlangt .... Jedenfalls merke ich beglückt – ER versteht MICH  ... jetzt muss er nur noch meine Wünsche in Hindi an den Fahrer weiterleiten und wir können im Dreieck perfekt miteiander kommunizieren!!! Betelnuss , bzw die Päckchen (Paan genannt = Blätter gefüllt mit Kautabak, Kalk, Betelnussbrocken und anderen Geschmacksbeigaben) werden unter die Zunge oder in die Wange geschoben, dann zuzelt man dran und muss immer wieder spucken .. das tun die Beiden ausgiebeig ... manchmal Stereo: Autotür auf, Kopf raum und ... spuck !!! Der Guide ist eigentlich ein Flop, er ist auch nicht geplant ... aber er ist der beste Freund vom Fahrer, wie der mir freudestrahlend erzählt hat und dabei dem Guide auf die Schulter geklopft hat ... na, jedenfalls wird der Fahrer durch die lebhafte Unterhaltung der Beiden auf der langen Fahrt nach Norden wach gehalten .... --- Die Betelnuss-Palmen werden uebrigens in einem genau bemessenen Abstand zueinander gepflanzt ... dann braucht man beim ernten nur auf die Erste hinaufzuklettern, sie neigt sich etwas und man kann von Schopf zu Schopf huepfen und die letzte dann wieder hinunterklettern!!
29.2.12 12:58


Ja, was denn nun ????

06.00 h steht in meinem Programm (das Neue, das ich gestern bei Abholung am Flughafen bekommen habe) .... mein Guide sagt mir ... nach einem Telefonat: morgen geht es um 03.15 h los ... ich denke, er will mich ärgern und schüttele den Kopf ... etwas später klingelt sein Handy ... er teilt mir freudestrahlend mit: 15 Minuten Später ... Abhulung um 03.30 h ... ich mache ihm klar – vor 06.00 h läuft bei mir gar nichts  Es folgen 2 erregt Handy-Telefonate .. die Zeit wird auf 07.30 h festgelegt ... na, DAS klingt doch erfreulich !!! Ich werde um 05.40 h von einem Anruf wachgeklingelt ... die Rezeption ... dieses ist mein Weckruf und mein Wagen holt mich um 07.00 h ab ... ahh ja  Ich mache mich fertig, packe, bezahle, nehme meine Picknick-Tüte für das Frühstück in Empfang und werde von Herrn Anil, dem Herrn der Agentur, der auch am Flughafen war, abgeholt ... er bringt mich erst einmal zum Bäcker ... man weis nie wie der Tag verläuft, im Norden gibt es kaum Restaurants .. ich soll mich eindecken ... na gut ... Viel Brauchbares gibt es nicht .. nach Creme-Törtchen ist mir nicht .. ich nehme eine Packung Tuc-Cräcker und ... passend zum Ambiente: Kokos-Makronen. Dann werde ich samt Auto an den Fahrer und den Guide übergeben.
29.2.12 12:54


Ausflug zum Mount Harriett Nationalpark

... oder ... WAS FUER EIN NACHMITTAG !!! Der richtige Fahrer holt uns vom Lunch ab, ein 3. junger Mann sitzt im Auto (??!!). Wir fahren erst mal zum Strand, das Essen vorbeibringen ... Dann werde ich gefragt, wie ich den Ausflug denn moechte ... Ueberland hinfahren ... ganz um die Bucht herum ... und spaeter mit der Autofaehre in 20 Minuten zurueck ??? Klingt gut, so wird es auch im Reisefuehrer empfohlen ... Tja ... in meinem Programm die Variante ist Autofaehre hin und zurueck .. sonst muss ich 3.000 Rupees (= 45 Euro) zuzahlen .. 60 km mehr fahren, Benzin usw ... - Jungs, DAS ist ziemlich viel Geld in Indien ... Ich blicke in 3 gespannt Gesichter, alle 3 haben rote Zaehne und kauen begeistert Paan/Betelnuss ... als "na gut" sage strahlen sie .... das Radio wird angeschaltet und wir groelen 3,5 stimmig die Hits der Hindi-Pop Hitparade ... besonders das Lied: Mehaba Habibi, ja Habibi gefaellt mir gut, ich wusste aber gar nicht, das das auch Hindi-Vokabeln sind :-)) Wir kommen durch das Dorf, in dem der Guide aufgewachsen ist, er zeigt mir, wo sein Elternhaus steht und bis wohin das Wasser waehrend des Tsunami geflossen ist. Alle Ebenen/Taeler der Inseln wurden ueberschwemmt, das Wasser steht teilweise immer noch als salziges Brackwasser auf den Reisfeldern .. die sind seitdem unbrauchbar. Ueber 20.000 Menschen wurden vermisst oder sind getoetet worden ... Jetzt, nach den 7 Jahren sind gerade die Vermissten offiziell als tod erklaert worden ... da kommt gerade viel Geld von den Versicherungen auf die Inseln!! Alle 5 km gibt es eine Schule ... wir sehen mindestens 10 !!! Viele grosse LKWs beladen mit Teakholz und anderen edlen Hoelzern, der Urwald wird abgeholzt und die Staemme mit Hilfe von Elefanten zur Strasse transportiert ... Teilweise telefonieren alle meine 3 Mitfahrer gleichzitig mit ihren Handys!!! Dann, die groesste Kirche der Andamanen, Tee im Faehhafen von Bamboo-Flats, Probleme bei der Einreise in den Nationalpark ... der Pass von Christiane liegt im Hotel-Safe ... wir kreiiren zu 4. eine Passnummer ... Von oben toller Blick auf die 3 Kuesten und den Dschungel um uns herum ... spaeter, bei der Rueckfahrt springt uns ein Zicklein vors Auto ... jetzt ist ein Beinchen gebrochen ... Palaver gross, Ziege schreit zum gotterbarmen ... der Tierarzt ist erst morgen wieder zu erreichen ... Das Ende vom Lied .. wir verpassen die Faehre und muessen warten .. naja .. eine Stunde ... Es war jedenfalls ein ganz toller Tag!!! Morgen frueh geht es ueber die ATR nach Norden nach Diglipur .. dort 2 Naechte .. keine Ahnung, ob dort Internet Bis denne .. tschuehuesss
26.2.12 15:38


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