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Lunch

Als wir mit der 12.45 h Faehre zurueckkommen .. fehlt der Fahrer .. wir schauen uns das Tsunami Denkmal an .. dann telefoniert er ... dann kommt ein Auto mit einem anderen Fahrer ... Tja ... er setzt uns vor einem netten Restaurant ab und wir lunchen ... Der Guide bestellt noch ein Essen zum Mitnehmen (Chicken-Biriani) ... und erklaert mir ... seine Frau hat angerufen ... sie kocht heute nicht ... wenn er gut Wetter machen will, soll er ihr was zu Essen an den Strand bringen ... er seufzt .. es war eine arrangierte Ehe seiner Eltern, er hatte seine Braut vorher noch nicht einmal gesehen !!! ABER EIGENTLICH IST DIE eHE WOHL GANZ GLUECKLICH ... SIE HABEN EINEN sOHN.
26.2.12 15:32


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Ross Island

Der Fahrer ist puenktlich, der Guide ist nicht da ... ich werde zur Faehre gebracht ... muss etwas warten und schaue mir die grosse Statue an ... Radjiv Ghandi, der Sohn von Indira Ghandi ... leider genau wie die Mutter im Amt ermorde. Das Boot heisst Sonja ... das ist seine Witwe, eine Italienerin ... sie ist jetzt ganz oben in der Politik, aber da sie nicht in Indien geboren ist ... Manmohan Singh ist ihre Marionette! Ganz knapp vor Abfahrt springt mein Guide noch auf die Sonja .. er hatte verschlafen, Krach mit der Ehefrau gestern .. Auf Ross Island machen wir einen Insel-Rundgang ... hier war das Hauptquartier der Briten ... als sie 1947 die Zelte abgebrochen haben .. hat man alles so gelassen ... seit ein paar Jahren ist es jetzt eine Museums-Insel. Das Tolle daran .. es hat sich entwickelt wie Angkor!!! Banyan Baeume haben sich ueber die Gebaeudereste gewuchert ... jetzt halten wie Wurzeln die Waende aufrecht ... und die Waende stabilisieren die Wurzeln ... Es gibt viel zu sehen, dazu die ueppige, fast schon schwuelstige tropische Natur ... toll... mein Guide klaubt eine Kokosnuss auf und ist dann echt eine Weile damit beschaeftigt, sie zu zertruemmern ... dann sitzen wir auf einer Bank mit Blick aufs Meer und mampfen das weisse Kokosfleisch ... in sehr stilechter Umgebung!!
26.2.12 15:24


Email von Mohan

Dear Madam I reached Bangaloru by 12.pm in the afternoon and had a nice journey.. All the roads were free and i had easy drive. Had a very nice and unforgettable trip with you . Thanking you for everything and i wish see you in future maybe next year or so. . . . keep in touch .. Take care Thanking you warm regards Mohan meine Email war : Hallo from the Andaman Islands !!! Dear Mr. Mohan, I do hope you had a good trip to Bangaluru .... Was the road closed ??? My flight this morning to Port Blair was punctual and nice I miss you :-)) No smile in the morning any more ..... Many greetings
26.2.12 05:13


... am Strand ...

Dann sind wir noch kreuz und quer durch Port Blair gefahren ... er fragt ob ich noch etwas sehen moechte .. ich frage: wie lange soll diese Tour denn dauern ... da meint er: man haette ihn angerufen und ihm gesagt, er soll einer Touristin das Gefaengnis zeigen ... aber weil ich so interessiert waere, waere er mit mir noch ins Museum gegangen ... er laesst sich mein Programm zeigen ... er befindet es fuer gut! Dann geht es an den Stadtstrand von Port Blair .. sehr huebsch .. mit einer Krokodil-Sichtung vor wenigen Tagen .. die Schilder warnen davor, ins Wasser zu gehen ... Dann gehen wir an einen kleinen Standt mit Snacks und Getraenken ... und er strahlt mich an und stellt mir seine Frau vor ... die betreibt diesen Stand ... Ich decke mich erst einmal mit Diet Pepsi ein ... die gibt es hier gaaanz selten .. Im Hotel fragt er, ob er morgen (also heute) mitkommen soll, zu meiner Ganztagestour ... die waere naemlich nur mit Fahrer .... er hat sonst nichts weiter vor ... na schaun wir mal ...
26.2.12 04:43


im Anthropologischen Museum

... erstaunlicherweise funktioniert das Internet hier richtig gut ... sowohl myblog, als die Internat-Verbindung ... und Stromausfall war auch noch keiner!!! Als der Guide mich fragte, was mich noch interessiert, war DAS natuerlich meine Antwort ... er hat mir eine gute Fuehrung durch die etwa 20 Raeume mit liebevoll aufbereiteten, leicht verstaubten aber interessanten Dioramen, Artefakten und vielen Fotos gegeben ... Auf den Andamanen leben mehrere verschiedenen pechschwarze Negrito-Voelker: Onge, Jarawa, Sentinelesen ... und noch einige andere ... einige Voelker sind schon komplett ausgestorben, einige haben nur noch wenige Ueberlebende und von einigen leben noch ein paar hundert. Durch das Gebiert der Jarawa fuehrt die grosse Ueberlandstrasse nach Norden (ATR=AndamanenTrunk Road) ... dort ist fotografieren verboten, ich bin gespannt, die fahre ich morgen ... Aber die Jarawa sind natuerlich dabei .. sich zu assimilieren. Krankheiten haben viele Ureinwohner weggerafft! Auf den Nicobaren, suedlich, leben hingegen Voelker mit "mongolischem" Einschlag .. es sind Fotos von Kayapos aus dem Amazonasgebeit, Ainus aus Nord-Japan und Blider von Staemmen aus dem "goldenen Dreieck" (Laos usw) dagegengesetzt .. verblueffend!!! Die Eintrittskarten-Verkaeuferin des Museums war auch eine Nicobarin ...
26.2.12 04:34


aus dem Internet ... ATR - Andamanen Trunk Road

Appell an UN: Menschensafari-Skandal beenden 16 Februar 2012 von Survival International Fünf Jahre nachdem die Vereinten Nationen (UN) erstmals die Schließung der Andaman Trunk Road (ATR) in Indien forderten, wendet sich Survival International an die Organisation, um ein Ende der Menschensafaris entlang der ATR herbeizuführen. Indien ignorierte den Aufruf der UN von 2007 , in dem gefordert wurde, “das Urteil von 2002 des Obersten Gerichtshofs von Indien zur Schließung von Teilen der Andaman Trunk Road umzusetzen”. Die immer noch geöffnete Straße ermöglicht die Ausbeutung der indigenen Jarawa, deren angestammtes Land um Teile der ATR liegt. Survival hat sich in einem Brief an den UN-Ausschuss gegen Rassendiskriminierung (CERD) gewandt, der sich derzeit zum 80. Mal in Genf trifft. Survival fordert darin, dem ersten Aufruf zur Schließung der Straße nochmals Nachdruck zu verleihen – zehn Jahre nachdem bereits der Oberste Gerichtshof in Indien die Schließung der ATR gefordert hatIn den letzten Monaten hat eine Serie von Artikeln in der britischen und indischen Presse das Thema erneut ins internationale Blickfeld gerückt. Behörden in Indien und auf den Andamanen Inseln stehen nun national und international unter Druck, die Ausbeutung der Jarawa durch die illegale Straße zu unterbinden. Auch Mitglieder des europäischen Parlaments und des britischen Abgeordnetenhauses haben auf den Skandal reagiert. Stephen Corry, Direktor von Survival International, sagte heute: “Alle Augen sind auf Indien gerichtet und was es als nächstes tun wird. Die Straße zu schließen bedeutet nicht, die Jarawa von der Außenwelt abzuschneiden. Es bedeutet, ihr Recht auf die Kontrolle ihres eigenen Landes und ihre Entscheidungsfreiheit über den Kontakt zu Außenstehenden aufrechtzuerhalten. Die Sorgen Europas und der UN sind keine Einmischung in Indiens Angelegenheiten. Sie zeigen nur die Schwere der Situation und die Notwendigkeit, die Menschenrechte durch die Schließung der Straße zu respektieren.” Survival hat die Öffentlichkeit dazu aufgefordert, E-Mails an die indischen Regierung zu senden, damit diese die Menschensafaris umgehend stoppt.
26.2.12 04:48


jetzt gehen wir ins Gefaengnis ...

We go to Jail .. damit begruesste mich mein Guide gestern nachmittag! Das Cellular Jail (Zellen-Gefaengnis) ist die (einzige) Sehenswuerdigkeit von Port Blair ... Die Briten haben die Andamanen als Gefaengnis-Insel benutzt ... alle Gewaltverbrecher und die Politischen - Freedom Fighters - wurden hierher verschifft, besonder die "unfriedlichen" ... Mahatma Ghandi war immer nur in Gefaengnissen auf dem Festland ... Wer einmal hier war ... unter den schlimmsten Bedingungen .. hatte kaum eine Chance die 20 Jahre zu Ueberleben .. mein Guide hat mir sehr intensiv und kenntnisreich die verschiedenen Folter-Methoden der Tommys nahegebracht ... er hat mir auch stolz erzaehlt, dass er schon 400 junge Leute im Lauf der Jahre ausgebildet hat. um als Guide zu arbeiten ... die sind jetzt alle fit ... diese Fuehrung zu machen ... Es ist jetzt eine Art Nationaldenkmal, mit ewiger Flamme usw. in einem Saal gibt es Fotos, aber nur von relativ wenigen Haeftlingen. Vor etwa 20 Jahren hat man angefangen, Ueberlebende erzaehlen zu lassen und man sammelt die Tagebuecher von damals ... damit das alles nicht in Vergessenheit geraet. Hochinteressant!!! Ein Brite muss sich bei einer Fuehrung etwa so vorkommen, wie wir beim Besuch von Bergen-Belsen .. naja, der Vergleich hinkt ein wenig ... aber mein Guide kam auch auf Hitler zu sprechen ... in der Tat, die Inder sind ihm und uns Deutschen sehr dankbar, dass wir im Krieg die Briten anderweitig beschaeftigt haben .. so konnten sie ungestoerter an ihrer Befreiung arbeiten ... welch eine ungewohnte Sichtweise :-))
26.2.12 04:23


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